Content Recycling:
Effiziente ­Strategien für nach­haltigen Erfolg

Digital Marketing Blog
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In der schnelllebigen Welt des Online-Marketings ist es eine Herausforderung, ständig neue und relevante Inhalte zu erstellen.

Genau hier kommt Content Recycling ins Spiel. Dieser Ansatz ermöglicht es, bereits vorhandene Inhalte wiederzuverwenden und zu optimieren, um so den maximalen Nutzen aus einer Contentstrategie zu ziehen.

Hier erfährst du, was Content Recycling ist, wie es funktioniert und welche Vorteile es für deine Suchmaschinenoptimierung (SEO) und dein Content Marketing hat.

Content Recycling Themen

Was ist Content Recycling?

Content Recycling bedeutet, bestehende Inhalte in verschiedenen Formaten und auf unterschiedlichen Plattformen wiederzuverwenden. Dies kann so einfach sein wie das Aktualisieren eines alten Blogbeitrags oder so komplex wie die Erstellung eines neuen E-Books aus einer Serie von Blogposts. Ziel ist es, den Wert von Inhalte zu maximieren und sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Die Vorteile von Content Recycling

Content Recycling bietet zahlreiche Vorteile, die weit über die einfache Wiederverwendung von Inhalten hinausgehen. Es spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern verbessert auch die SEO und erhöht die Reichweite von Inhalten. Erfahre mehr darüber, welche Vorteile Content Recycling mit sich bringt.

Zeit- und Kostenersparnis

Content Recycling Zeit

Anstatt ständig neuen Content zu erstellen, können vorhandene Inhalte wiederverwendet und angepasst werden. Dies reduziert den Aufwand erheblich und ermöglicht es, sich auf andere wichtige Aufgaben zu konzentrieren.

Ein Beispiel: Ein gut recherchierter Blogbeitrag oder Artikel kann als Grundlage für mehrere Social-Media-Posts, eine Informationsgrafik und sogar ein Webinar dienen. Durch diese Mehrfachnutzung eines einzigen Inhaltsstücks kann dieser Wert maximiert und gleichzeitig die Kosten für die Erstellung neuer Inhalte reduziert werden. Statt Ressourcen für die Entwicklung von völlig neuem Content aufzuwenden, wird stattdessen in die Optimierung und Umwandlung bestehender Inhalte investiert, was insgesamt effizienter ist.

Content Recycling und SEO

Content Recycling trägt erheblich zur Verbesserung der Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei. Indem alte Inhalte aktualisiert und erneut veröffentlicht werden, wird Suchmaschinen wie Google gezeigt, dass die Website relevant und up-to-date ist. Suchmaschinen bevorzugen aktuelle und relevante Inhalte, was zu besseren Platzierungen in den Suchergebnissen führt.

Ein weiterer SEO-Vorteil ist die Möglichkeit, für mehr Keywords zu ranken. Wenn ein alter Blogbeitrag aktualisiert und er für neue, relevante Keywords optimiert wird, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite für unterschiedliche Suchanfragen gefunden wird. Außerdem kann deine Website durch das Umwandeln eines Blogbeitrags in ein anderes Format, wie ein Video oder eine Infografik, Backlinks von mehreren Plattformen und Websites erhalten, was die Domain-Autorität stärkt und die SEO weiter verbessert.

Erhöhung der Reichweite

Durch Content Recycling können die Inhalte einer Seite einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Indem Inhalte in verschiedenen Formaten und auf unterschiedlichen Plattformen veröffentlicht werden, können unterschiedliche Zielgruppen erreicht werden.

Zum Beispiel bevorzugt ein Teil deines Publikums möglicherweise ausführliche Blogbeiträge, während ein anderer Teil lieber visuelle Inhalte wie Grafiken, Bilder oder Videos konsumiert. Indem du denselben Inhalt in verschiedenen Formaten anbietest, erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Menschen deine Botschaft sehen und darauf reagieren.

Zusätzlich zur Formatdiversifizierung können recycelte Inhalte auch auf verschiedenen Plattformen geteilt werden. Ein Blogbeitrag kann als Serie von Tweets, als LinkedIn-Artikel oder als Präsentation auf Slideshare veröffentlicht werden. Diese vielfältige Veröffentlichung erhöht die Sichtbarkeit der Marke und erweitert die Reichweite über die ursprüngliche Zielgruppe hinaus.

Content Recycling in vier Schritten

Um Content Recycling effektiv umzusetzen, müssen geeignete Inhalte identifiziert, aktualisiert und an sämtliche Formate angepasst werden.

Dieser Prozess beinhaltet die Analyse der bestehenden Inhalte, deren Optimierung für SEO und die Veröffentlichung auf verschiedenen Plattformen.

Finde heraus, was für diese Schritte relevant ist, um effektives Content Recycling zu betreiben.

Content Recycling Website

1. Identifizierung geeigneter Inhalte

Der erste Schritt bei Content Recycling besteht darin, geeignete Inhalte zu identifizieren. Dies erfordert eine sorgfältige Analyse deiner bestehenden Content-Bibliothek, um herauszufinden, welche Inhalte sich am besten zur Wiederverwendung eignen. Tools wie Google Analytics, Social-Media-Insights und Content-Management-Systeme können dir dabei helfen, die Leistung deiner Inhalte zu bewerten.

Der Fokus hierbei sollte auf Inhalte gelegt werden, die bereits gut bei deinem Publikum angekommen sind und viel Engagement, Traffic oder Conversions generiert haben. Diese Inhalte haben bereits ihre Wirksamkeit bewiesen und können durch Recycling noch mehr Wert bringen. Auch zeitlose Themen, die weiterhin relevant sind und sich gut aktualisieren lassen, eignen sich ebenfalls hervorragend für Content Recycling.

2. Contentoptimierung und -aktualisierung

Sobald geeignete Inhalte identifiziert wurden, ist es wichtig, diese zu aktualisieren und zu optimieren. Der Inhalt sollte auf veraltete Informationen überprüft werden, zudem sollten aktuelle Daten und Erkenntnisse hinzugefügt werden. Dies hält den Inhalt frisch und relevant für das Publikum.

Die Optimierung für SEO ist ebenfalls entscheidend. Texte sollten überarbeitet werden, um sie auf aktuelle und relevante Keywords auszurichten. Meta-Titel, Beschreibungen und Überschriften sollten ebenfalls verbessert werden, um die Auffindbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen. Diese Texte sollten sowohl für Suchmaschinen, als auch für deine Zielgruppe relevant und ansprechend sein – Lies in unserem Blogbeitrag nach, was bei SEO optimierten Texte noch alles wichtig ist, sodass du keinen Schritt auslässt oder vergisst.

3. Anpassung des Contents an verschiedene Formate

Ein wesentlicher Bestandteil des Content Recyclings ist die Anpassung der Inhalte an unterschiedliche Formate. Dies ermöglicht es, unterschiedliche Zielgruppen auf sämtlichen Plattformen zu erreichen. 

Im nächsten Schritt sollte überlegt werden, in welchen Formaten die Inhalte wiederverwendet werden können. Ein ausführlicher Blogbeitrag kann in eine Serie von Social Media-Posts umgewandelt werden, während ein Whitepaper als Grundlage für ein Webinar dienen kann. Hier ist es wichtig, kreativ zu sein und mit einigen Formaten zu experimentieren, um herauszufinden, was bei deinen Followern am besten ankommt.

4. Veröffentlichung und Promotion von Inhalten

Nachdem die Inhalte aktualisiert und in verschiedene Formate umgewandelt wurden, ist der nächste Schritt die Veröffentlichung und Promotion. Die recycelten Inhalte sollten auf mehreren unterschiedlichen Plattformen (zum Beispiel: Instagram, TikTok, LinkedIn) veröffentlicht und aktiv beworben werden, um eine maximale Reichweite zu erzielen.

Nutze daher Social Media Marketing, E-Mail Marketing und andere Kanäle, um auf die wiederverwendeten Inhalte aufmerksam zu machen. Denke daran, dass die Promotion genauso wichtig ist wie die Erstellung der Inhalte selbst.

Diese Prinzipien gewährleisten, dass alle Benutzer, einschließlich Menschen mit Behinderungen, auf die Inhalte zugreifen und mit ihnen interagieren können.

Beispiele für Content Recycling

Es gibt viele kreative Möglichkeiten, wie die vorhandenen Inhalte wiederverwendet werden können. Von der Umwandlung von Blogbeiträgen in E-Books über die Erstellung von Infografiken bis hin zu Webinaren und Podcasts – entdecke konkrete Beispiele und inspirierende Ideen, wie du Content Recycling erfolgreich anwenden kannst.

Umwandlung der Blogbeiträge in E-Books

Content Recycling EBook
  1. Thematische Zusammenstellung: Hier wird eine Reihe von Blogbeiträgen zu einem bestimmten Thema ausgewählt, diese sollten zusammen ein umfassendes Bild des Themas bieten.

  2. Überarbeitung und Ergänzung: Nun geht es darum, die Inhalte zu aktualisieren, indem zusätzliche Informationen hinzugefügt werden, die den Mehrwert erhöhen. Beispielsweise können aktuelle Statistiken, neue Fallstudien oder ergänzende Kapitel zum E-Book hinzugefügt werden. Es ist wichtig, dass das neue Dokument eine aktualisierte und erweiterte Ressource statt eine stumpfe Sammlung alter Blogbeiträge ist. 

  3. Struktur und Layout: Die Inhalte sollten bestenfalls logisch und ansprechend angeordnet werden, dazu können professionelle Layout- oder Design-Tools verwendet werden. Ein gut gestaltetes E-Book steigert die Lesbarkeit und das Engagement.

  4. Promotion und Distribution: Alle Schritte sind befolgt, doch wie kann man damit Leads generieren? Das E-Book sollte als kostenloser Download auf der Website angeboten werden, sodass die Interessenten ihre Kontaktdaten angeben müssen, um das E-Book herunterzuladen. Social Media, E-Mail-Marketing und Partnerschaften sollten im nächsten Schritt genutzt werden, um das E-Book zu bewerben.

Erstellung von Infografiken aus Daten

  1. Datenanalyse und Auswahl: Hierfür sollten ausschließlich datenreiche Blogbeiträge oder Berichte ausgewählt werden, die sich gut für eine visuelle Darstellung eignen. 

  2. Konzept und Design: Im ersten Schritt nach der Auswahl sollte ein Konzept erstellt werden, welches die Daten logisch und ansprechend präsentiert. Tools wie Canva, Piktochart oder Adobe Illustrator können dabei helfen, professionelle und visuell ansprechende Infografiken zu erstellen. Jedoch ist es hier wichtig, darauf zu achten, dass das Design zur Markenidentität passt.

  3. Storytelling: Eine narrative Struktur für die Infografik ist wichtig, da es den Lesern dabei hilft, die Daten kontextuell zu verstehen. Das Verständnis und folglich auch das Engagement wird durch einen guten Erzählfluss gesteigert.

  4. Veröffentlichung und Promotion: Die Infografik sollte auf Social Media, in Blogbeiträgen und in E-Mail-Newslettern geteilt werden, zudem kann sie auch als Download angeboten werden, um Leads zu generieren. Grundsätzlich eignen sich Infografiken besonders für Plattformen mit Fokus auf visuellen Inhalten wie Pinterest und Instagram.


Infografiken erhöhen also nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte geteilt werden, sondern helfen auch dabei, komplexe Informationen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Webinare und Podcasts

Content Recycling Podcast

Webinare und Podcasts sind interaktive Formate, die es dir ermöglichen, direkt mit deinem Publikum zu kommunizieren und tiefere Einblicke in deine Themen zu geben.

Hier sind die Schritte zur Erstellung und Promotion dieser Formate:

  1. Themenwahl: Grundsätzlich sollten Themen gewählt werden, die auf bestehenden Inhalten der Website basieren und das Publikum interessieren. 

  2. Planung und Vorbereitung: Durch die Erstellung eines detaillierten Skripts oder einer Agenda für das Webinar oder der Podcast-Episode wird deutlich mehr Struktur geschaffen und die Umsetzung ist deutlich professioneller. Durch die Einladung von Experten oder Gästen werden zusätzliche Perspektiven oder Meinungen integriert, was ein Mehrwert für die Besucher / Zuhörer sein kann. Besonders für Webinare ist es wichtig, visuelle Hilfsmittel wie Präsentationsfolien oder Grafiken vorzubereiten.

  3. Technische Umsetzung: Die Wahl der geeigneten Plattform für das Webinar oder den Podcast ist wichtig. Für Webinare eignen sich Tools wie Zoom, GoToWebinar oder WebinarJam. Für Podcasts können Plattformen wie Anchor, Libsyn oder Podbean genutzt werden. Die technische Ausstattung (Mikrofon, Kamera, Internetverbindung) sollte professionell sein.

  4. Promotion und Interaktion: Das Webinar oder der Podcast können über die Website, Social Media und E-Mail-Newsletter beworben werden. Während des Webinars oder der Podcast-Aufnahme können Fragen und Kommentare des Publikums integriert werden, um die Interaktivität zu erhöhen.

  5. Nachbereitung und Weiterverwertung: Die Aufnahme des Webinars oder des Podcasts ist extrem wichtig, denn nachfolgend können diese Aufzeichnungen auf der Website oder auf Plattformen wie YouTube (für Webinare) oder iTunes/ Spotify (für Podcasts) zur Verfügung gestellt werden. Aus der Aufzeichnung kann zudem zusätzliches Material wie Blogbeiträge, Infografiken oder Social-Media-Posts erstellt werden.
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Fazit: Lohnt sich Content Recycling?

Content Recycling ist eine effiziente Strategie, um den Wert von Inhalten zu maximieren, Zeit und Kosten zu sparen und SEO- und Content-Marketing-Ziele zu erreichen. Durch die Identifizierung geeigneter Inhalte, deren Aktualisierung und Anpassung an verschiedene Formate können ein breiteres Publikum erreicht und die Reichweite erhöht werden.

Wenn du Unterstützung bei der Umsetzung von Content Recycling benötigst oder weitere Fragen hast, dann kontaktiere uns gerne. Wir sind ein Team von Experten, die dich gerne beraten, wie du das volle Potenzial deiner Inhalte ausschöpfen und deine Marketingziele erreichen kannst.

Frequently Asked Questions

Fragen & Antworten zum Thema Content Recycling:

Was ist Content Recycling?

Content Recycling bedeutet, bestehende Inhalte in verschiedenen Formaten und auf unterschiedlichen Plattformen wiederzuverwenden. Ziel ist es, den Wert deiner Inhalte zu maximieren, Ressourcen zu sparen und eine größere Reichweite zu erzielen.

Durch die regelmäßige Aktualisierung und Wiederverwendung von Inhalten wird Suchmaschinen signalisiert, dass die Website relevant und up-to-date ist. Dies kann zu besseren Platzierungen in den Suchergebnissen führen und mehr organischen Traffic auf die Website bringen.

Geeignet sind Inhalte, die gut bei deinem Publikum angekommen sind und immer noch relevant sind. Dazu gehören erfolgreiche Blogbeiträge, E-Books, Whitepapers oder Videos. Tools wie Google Analytics können dir helfen, diese Inhalte zu identifizieren, sodass du den Content recyceln kannst.

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Geschrieben von:

Consultant

Phillip Traa unterstützt Kunden jeglicher Größe und Branche in allen Bereichen des Online-Marketings. Er betreuut sie in verschiedenen Kanälen, dabei gehören auch Analysen und Websitebearbeitung zu seinen alltäglichen Aufgaben.

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